„Save Kraja”-Demo in Hameln

Über 100 Menschen – in erster Linie Schülerinnen und Schüler der KGS Salzhemmendorf – protestierten am vergangenen Freitag (26. Juni) gegen die Dublin-III-Abschiebung der Familie Kraja nach Slowenien. Zwei ihrer Mitschüler wären von der Abschiebung betroffen und das wollen die jungen Leute u.a. mit Hilfe einer Online-Petition verhindern.

Die Familie Kraja kommt ursprünglich aus Syrien und war von dort vor dem Krieg geflohen.

Sie wären daher auch grundsätzlich auch in Deutschland asylberechtigt – das Dublin-III-Verfahren besagt jedoch, dass Asylsuchende, Flüchtlinge und Schutzbedürftige ihren Asylantrag in dem europäischen Land stellen müssen, in dem sie zuerst eingereist sind. „Die Dublin-III-Abkommen-Abschiebungen in andere EU-Staaten müssen ein Ende haben.“ so Anja Piel. „Flüchtlinge sollten selbst wählen können, in welchem Land sie sich ein neues Leben aufbauen wollen. Nur wenn Flüchtlinge nicht mehr als Problem, sondern als vollwertige Menschen mit eigenen Bedürfnissen und Potentialen gesehen werden, können sie sich bei uns auch zuhause fühlen.“

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