Anja Piel kritisiert „irreführende Angstkampagne“ der Opposition Neues Schulgesetz nimmt Stress aus der Schule und fördert die Vielfalt

Zum Entwurf für ein neues Schulgesetz, das in der kommenden Woche in den Landtag eingebracht wird, erklärt Anja Piel, grüne Abgeordnete aus Fischbeck:

„Mit diesem Gesetz bekommen die Schülerinnen und Schüler mehr Zeit bis zum Abitur und die Ganztagsschulen erhalten mehr Qualität.“ Die Schulentwicklung werde stärker an den Wünschen der Eltern ausgerichtet und die Diskriminierung der Gesamtschule beendet.

„Wir wollen, dass Eltern gemeinsam mit ihren Kindern frei entscheiden können, ob sie ihr Kind auf eine Gesamtschule schicken oder auf ein Gymnasium“, erklärt Piel. Noch immer gebe es jedoch in etlichen Landkreisen keine Gesamtschule oder die Nachfrage übersteige das Angebot deutlich. Deshalb sollen die Kommunen als Schulträger mehr Möglichkeiten bekommen, das Schulangebot an die Wünsche der Eltern anzupassen.

Scharfe Kritik übt Piel an CDU und FDP: „Es ist unverantwortlich, die Eltern mit absurden Behauptungen und bewusster Schwarzmalerei zu verunsichern. Das dient weder den Schülerinnen, Schülern und ihren Eltern noch den Lehrerinnen und Lehrern in diesem Land, sondern einzig der Stimmungsmache im Rahmen einer irreführenden Angstkampagne – einer Angstkampagne, der sich leider auch die Interessenvertretungen der Gymnasien anschließen.“

Die Schulgesetznovelle werde keinesfalls zu einer Schließung von Gymnasien führen, wie es von der CDU und FDP suggeriert werde. „Gesamtschulen können nur dann andere Schulformen ersetzen, wenn es dafür keine Nachfrage mehr gibt. Die Nachfrage nach Gymnasien ist jedoch unverändert hoch.“ Es sei hingegen unsinnig, von den Kommunen zu verlangen, dass sie Schulen auch dann weiterführen, wenn es für sie keine Schülerinnen und Schüler mehr gibt.

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